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- Rechtliche Betreuung - Tätigkeitsfelder
Die rechtliche Betreuung ist ein zentrales Instrument zur Unterstützung von Menschen, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können. Gleichzeitig bestehen vielfältige Überschneidungen mit anderen Hilfesystemen – von sozialer Unterstützung über Pflege bis hin zu Beratungsangeboten. Das Seminar widmet sich der oft anspruchsvollen Abgrenzung zwischen den Aufgaben eines rechtlichen Betreuers und den Zuständigkeiten anderer Akteure. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragestellungen: Welche Aufgaben gehören zwingend zur rechtlichen Betreuung? Wo liegen die Grenzen betreuerischen Handelns? Welche Leistungen sind durch andere Hilfesysteme abzudecken – und wie gelingt eine sinnvolle Zusammenarbeit? Anhand konkreter Fallbeispiele werden typische Abgrenzungsprobleme beleuchtet und rechtlich eingeordnet. Dabei werden insbesondere die gesetzlichen Grundlagen, das Prinzip der Erforderlichkeit sowie die Rolle der Selbstbestimmung der betreuten Person in den Fokus gerückt. Ziel des Seminars ist es, Sicherheit im Umgang mit Zuständigkeitsfragen zu gewinnen, Fehlzuweisungen zu vermeiden und die eigene Rolle als rechtlicher Betreuer klar und professionell zu definieren.
- Betreuung - Wunsch, Wille und Wohl
Mit der Reform des Betreuungsrechts ist die Orientierung am Wunsch und Willen der betreuten Person in den Mittelpunkt gerückt. Doch wie sind diese Begriffe rechtlich einzuordnen? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie verhält sich der Schutzgedanke des „Wohls“ dazu? Das Seminar beleuchtet die gesetzlichen Grundlagen und die aktuelle Rechtsprechung zum Verhältnis von Wunsch, natürlichem Willen, freiem Willen und objektivem Wohl. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird herausgearbeitet, wie Betreuerinnen und Betreuer, Behörden und Gerichte in konfliktträchtigen Situationen rechtssicher entscheiden können. Im Fokus stehen dabei die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutzverantwortung sowie die Frage, wie der Wille zuverlässig ermittelt und dokumentiert wird. Inhalte Gesetzliche Verankerung von Wunsch und Wille Abgrenzung: natürlicher Wille – freier Wille – mutmaßlicher Wille Bedeutung des Wohls im reformierten Betreuungsrecht Grenzen der Wunschbefolgung Konfliktlagen in der Praxis Dokumentation und Begründung von Entscheidungen Fallbesprechungen und Diskussion Ziel des Seminars Die Teilnehmenden gewinnen: rechtliche Klarheit im Umgang mit Wunsch und Wille Sicherheit in schwierigen Abwägungsentscheidungen Argumentationsstärke gegenüber Gericht und Beteiligten Sensibilität für die ethische Dimension betreuungsrechtlicher Entscheidungen
- Wohngeld und andere Sozialleistungen
Das Wohngeld nimmt im deutschen Sozialleistungssystem eine besondere Stellung ein. Es ist keine klassische Sozialhilfeleistung, sondern eine wohnkostenbezogene Zuschussleistung, die Haushalte mit geringem Einkommen unterstützen soll. In der Praxis stellt sich jedoch häufig die Frage, wie Wohngeld zu anderen Sozialleistungen steht und wann ein Anspruch besteht oder ausgeschlossen ist. Das Seminar vermittelt einen systematischen Überblick über die Rolle des Wohngeldes im Gefüge der existenzsichernden Leistungen. Ausgangspunkt ist die rechtliche Einordnung des Wohngeldes sowie seine Funktion als eigenständige Leistung neben Grundsicherungsleistungen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Schnittstellen zu anderen Sozialleistungen, insbesondere zu: Bürgergeld nach dem SGB II Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII Kinderzuschlag Ausbildungsförderung (BAföG) Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Die Teilnehmer lernen, Anspruchsausschlüsse, Vorrangregelungen und Wechselwirkungen zwischen den Leistungen sicher zu erkennen. Anhand praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wann Wohngeld möglich ist, wann andere Leistungen vorrangig sind und welche typischen Fehler in der Praxis auftreten. Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeiter von Behörden, Sozialdiensten und Beratungsstellen sowie an rechtliche Betreuer, die in ihrer täglichen Arbeit mit Fragen der Existenzsicherung und Wohnkostenunterstützung konfrontiert sind. Ziel ist es, Rechtssicherheit zu schaffen und Handlungssicherheit im Umgang mit den verschiedenen Leistungsarten zu gewinnen.
- Einwilligungsvorbehalt nach § 1825 BGB
Der Einwilligungsvorbehalt gehört zu den rechtlich sensibelsten Instrumenten im Betreuungsrecht. Er greift tief in die Handlungsfreiheit eines Menschen ein und darf deshalb nur unter engen gesetzlichen Voraussetzungen angeordnet werden. Gleichzeitig kann er in bestimmten Situationen notwendig sein, um erhebliche Vermögensgefährdungen oder selbstschädigendes Verhalten zu verhindern. Das Seminar vermittelt praxisnah die Voraussetzungen, Grenzen und Wirkungen des Einwilligungsvorbehalts nach § 1825 BGB. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wann ein Einwilligungsvorbehalt überhaupt zulässig ist, welche Anforderungen Gerichte beachten müssen und welche konkreten Auswirkungen sich für betreute Personen, rechtliche Betreuer, Behörden und Vertragspartner ergeben. Behandelt werden unter anderem: die gesetzlichen Voraussetzungen des § 1825 BGB, das Spannungsverhältnis zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung, typische Fallkonstellationen aus der Praxis, Reichweite und Grenzen des Einwilligungsvorbehalts, Auswirkungen auf Verträge, Bankgeschäfte und Alltagsentscheidungen, gerichtliche Verfahren und aktuelle Rechtsprechung, die Rolle von Betreuern, Betreuungsbehörden und Gerichten, Möglichkeiten milderer Mittel und Alternativen. Anhand praxisnaher Beispiele werden typische Problemfelder und Abgrenzungsfragen diskutiert. Ziel des Seminars ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit diesem eingriffsintensiven Instrument zu gewinnen und die gesetzlichen Vorgaben rechtssicher und verhältnismäßig umzusetzen. Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeitende von Betreuungsbehörden, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, Mitarbeitende sozialer Dienste sowie alle Interessierten im Betreuungswesen.
- Kreatives Schreiben - Drama
Dieses Webinar bildet das dramaturgische Kernstück der Reihe. Es zeigt, wie Spannung entsteht: durch Konflikte, starke Figuren und tragfähige Plots. Teilnehmende lernen, Geschichten systematisch aufzubauen. Inhalte Konflikt als Motor Innerer vs. äußerer Konflikt Anforderungen an gute Konflikte Haupt- und Nebenkonflikte Figurenentwicklung Protagonist, Antagonist, Nebenfiguren Figuren dreidimensional gestalten Charakter-Checklisten Einführung von Figuren Dramaturgie & Struktur Drei-Akte-Struktur Wendepunkte, Midpoint, Höhepunkt Spannungsbogen aufbauen Plotentwicklung Ereignisfolgen planen Lang- und Kurzzeitspannung Masterplots (nach Tobias) Reise, Rache, Liebe, Suche u. v. m. Auswahl passender Grundmuster Kreative Plotmethoden Schneeflockenmethode (Überblick)
- Tödlich gute Kriminalromane schreiben
In diesem zweistündigen Seminar wird der Kriminalroman nicht als Schema, sondern als präzises Zusammenspiel von Wahrnehmung, Struktur und Sprache verstanden. Ausgehend von der zentralen Frage, warum uns Verbrechen als Erzählstoff faszinieren, werden die wesentlichen Elemente des Genres Schritt für Schritt freigelegt: die Bedeutung der ersten Störung, die Konstruktion von Spannung durch kontrolliertes Nichtwissen, die Funktion von Figuren zwischen Erkenntnis und Täuschung sowie die Rolle von Raum, Sprache und Rhythmus. Im Fokus steht dabei nicht die bloße Technik, sondern das Verständnis für Wirkung. Wie entsteht Spannung, ohne laut zu werden? Wie werden Leser zu Mitdenkern? Und warum liegt die eigentliche Kraft eines Kriminalromans oft in dem, was nicht ausgesprochen wird? Das Seminar verbindet Analyse und praktische Impulse. Die Teilnehmenden lernen, eigene Texte präziser zu gestalten, Spuren gezielt zu setzen und ihre erzählerische Stimme zu schärfen – mit dem Ziel, nicht nur funktionierende, sondern wirkungsvolle Kriminalgeschichten zu schreiben.
- Wenn der Betreute erbt
Eine Erbschaft kann das Leben betreuter Menschen grundlegend verändern – und stellt rechtliche Betreuer zugleich vor anspruchsvolle fachliche, organisatorische und haftungsrelevante Fragen. Welche Maßnahmen sind unmittelbar nach Eintritt des Erbfalls erforderlich? Welche Genehmigungen müssen eingeholt werden? Wie ist mit Nachlassverbindlichkeiten, Erbengemeinschaften oder Pflichtteilsansprüchen umzugehen? Und wo liegen die Grenzen der Vertretungsbefugnis? Das Seminar vermittelt praxisnah und verständlich die wesentlichen Aufgaben und Pflichten rechtlicher Betreuer im Zusammenhang mit Erbfällen. Behandelt werden unter anderem die Sicherung und Verwaltung des Nachlasses, Ausschlagung oder Annahme einer Erbschaft, betreuungsgerichtliche Genehmigungen, Vermögenssorge, Haftungsfragen sowie die Kommunikation mit Gerichten, Banken, Notaren und Miterben. Anhand typischer Fallkonstellationen erhalten die Teilnehmenden konkrete Handlungssicherheit für die tägliche Praxis und lernen, Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtssicher zu handeln. Schwerpunkte des Seminars: Erbrechtliche Grundlagen für rechtliche Betreuer Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft Genehmigungspflichten des Betreuungsgerichts Umgang mit Schulden und überschuldeten Nachlässen Rechte und Pflichten innerhalb von Erbengemeinschaften Vermögensverwaltung und Dokumentationspflichten Haftungsrisiken und praktische Handlungsempfehlungen Geeignet für rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer sowie Mitarbeitende aus Betreuungsbehörden und sozialen Einrichtungen.
- Liebesgeschichten schreiben
Warum wirken manche Liebesgeschichten lange nach, während andere schnell verblassen? Dieses Seminar nähert sich dem Liebesroman nicht als Sammlung von Regeln, sondern als Bewegung: von der ersten, kaum wahrnehmbaren Verschiebung bis zur Entscheidung, die alles verändert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Anziehung entsteht, warum Nähe ohne Widerstand leer bleibt und weshalb gerade Verzögerung, Missverständnis und falsche Entscheidungen eine Geschichte tragen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Dialoge Spannung erzeugen, wie viel der Körper erzählt, bevor Worte fallen, und warum das Ungesagte oft stärker wirkt als jede Erklärung. Das Seminar verbindet literarisches Verständnis mit handwerklicher Präzision. Es richtet sich an Schreibende, die Liebesgeschichten nicht nur erzählen, sondern begreifen wollen – und die bereit sind, ihren Figuren genau dort zu folgen, wo es unsicher wird. Im Verlauf der zwei Stunden entsteht ein klarer Blick auf die Mechanik des Genres – und ein feines Gespür für jene Momente, in denen eine Geschichte beginnt, wirklich zu tragen.
- Weltenbau in Fantasy und Science-Fiction
Wie entstehen fiktive Welten, die nicht nur faszinieren, sondern auch erzählerisch tragen? In diesem zweistündigen Seminar beschäftigen sich Autorinnen und Autoren der Fantasy und Science-Fiction mit den Grundlagen und Feinheiten des Weltenbaus. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Logik, Atmosphäre, kultureller Tiefe und erzählerischer Funktion: Was macht eine Welt glaubwürdig? Wie viel Hintergrund braucht ein Roman wirklich? Und wie lassen sich Magiesysteme, Technologien, Gesellschaftsordnungen, Geschichte und Sprache so entwickeln, dass sie lebendig wirken, ohne den Text zu überladen? Das Seminar verbindet handwerkliche Orientierung mit konkreten Impulsen für die eigene Schreibpraxis. Anhand prägnanter Beispiele wird gezeigt, wie Weltenbau Spannung, Figurenentwicklung und Handlung stützen kann. Ziel ist es, fiktive Räume zu entwerfen, die originell, konsistent und sinnlich erfahrbar sind — und die Leserinnen und Leser vom ersten Satz an hineinziehen.
- Serien erzählen - für TV und Streaming
Fernseh- und Streamingserien gehören heute zu den beliebtesten Formen des Erzählens. Millionen Zuschauer verfolgen über viele Episoden hinweg die Geschichten ihrer Lieblingsfiguren. Doch wie entsteht eigentlich eine Serie? Was macht eine Serienidee tragfähig, wie werden Figuren entwickelt – und warum können manche Serien ihr Publikum über Jahre hinweg fesseln? In diesem dreistündigen Seminar erhalten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen verständlichen und praxisnahen Einblick in das Handwerk des Serienschreibens. Anhand vieler Beispiele wird gezeigt, wie Serien aufgebaut sind, welche dramaturgischen Prinzipien hinter erfolgreichen Formaten stehen und wie Autorinnen und Autoren ihre Ideen zu einem überzeugenden Serienkonzept entwickeln. Die Teilnehmer lernen, wie Serienfiguren entstehen, wie Episoden und Staffeln dramaturgisch strukturiert werden und welche Rolle Spannung, Cliffhanger und Dialoge für das Serienerzählen spielen. Darüber hinaus wird erklärt, wie aus einer Idee ein Serienprojekt wird – von der Serienbibel bis zum Pitch. Das Seminar richtet sich an alle, die sich für Serien interessieren: angehende Autorinnen und Autoren, kreative Köpfe, Storytelling-Begeisterte oder einfach Menschen, die verstehen möchten, warum Serien so faszinierend sind. Neben theoretischen Einblicken erhalten die Teilnehmer auch praktische Impulse, mit denen sie erste eigene Serienideen entwickeln können. Am Ende des Seminars wird deutlich, dass Serien nicht nur Unterhaltung sind – sondern eine besondere Kunstform des modernen Erzählens.
- Gute Science-Fiction schreiben
Science-Fiction lebt von großen Ideen – und scheitert doch oft an ihrer Umsetzung. In diesem zweistündigen Online-Seminar geht es nicht darum, möglichst spektakuläre Welten zu erfinden, sondern darum, sie erzählbar zu machen. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wann trägt eine Idee? Wie entsteht aus ihr eine Geschichte? Und wie wird eine fremde Welt für Leserinnen und Leser erfahrbar? Anhand konkreter Prinzipien und anschaulicher Beispiele zeigt das Seminar: wie Sie tragfähige Science-Fiction-Ideen entwickeln wie Weltbau funktioniert, ohne zu überladen wie Figuren die Idee wirklich tragen wie Spannung aus Konsequenz entsteht – nicht aus Effekt und wie Sie typische Fehler vermeiden Das Seminar richtet sich an angehende Autorinnen und Autoren sowie an alle, die Science-Fiction nicht nur schreiben, sondern verstehen möchten.
- Rechtliche Betreuung - Tätigkeitsfelder
Die rechtliche Betreuung ist ein zentrales Instrument zur Unterstützung von Menschen, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können. Gleichzeitig bestehen vielfältige Überschneidungen mit anderen Hilfesystemen – von sozialer Unterstützung über Pflege bis hin zu Beratungsangeboten. Das Seminar widmet sich der oft anspruchsvollen Abgrenzung zwischen den Aufgaben eines rechtlichen Betreuers und den Zuständigkeiten anderer Akteure. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Fragestellungen: Welche Aufgaben gehören zwingend zur rechtlichen Betreuung? Wo liegen die Grenzen betreuerischen Handelns? Welche Leistungen sind durch andere Hilfesysteme abzudecken – und wie gelingt eine sinnvolle Zusammenarbeit? Anhand konkreter Fallbeispiele werden typische Abgrenzungsprobleme beleuchtet und rechtlich eingeordnet. Dabei werden insbesondere die gesetzlichen Grundlagen, das Prinzip der Erforderlichkeit sowie die Rolle der Selbstbestimmung der betreuten Person in den Fokus gerückt. Ziel des Seminars ist es, Sicherheit im Umgang mit Zuständigkeitsfragen zu gewinnen, Fehlzuweisungen zu vermeiden und die eigene Rolle als rechtlicher Betreuer klar und professionell zu definieren.



