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- Der Betreuungsplan als Kompass
Der Betreuungsplan gewinnt durch die Reform des Betreuungsrechts zunehmend an Bedeutung. Wunschbefolgung, Selbstbestimmung und unterstützte Entscheidungsfindung stehen heute stärker im Mittelpunkt betreuerischen Handelns als je zuvor. Doch wie lassen sich diese Anforderungen im Berufsalltag praktisch umsetzen? Das Seminar vermittelt praxisnah, wie Betreuungsplanung als strukturierter Unterstützungsprozess gestaltet werden kann. Grundlage bildet das Konzept des Besorgungsmanagements als Case Management der rechtlichen Betreuung. Dabei wird gezeigt, wie schwierige Lebenssituationen gemeinsam mit betreuten Menschen analysiert, Ziele entwickelt, Risiken bewertet und konkrete Unterstützungsmaßnahmen geplant werden können. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie entsteht ein fachlich sinnvoller Betreuungsplan? Wie werden Wünsche und Ressourcen der betreuten Person berücksichtigt? Wann reicht Unterstützung aus – und wann wird Vertretung notwendig? Wie gelingt eine nachvollziehbare Dokumentation? Welche Rolle spielen Risikoabwägung, Krisenmanagement und Evaluation? Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen die Teilnehmenden die einzelnen Schritte des Besorgungsmanagements kennen – von der Situationsanalyse über die Entwicklung einer Besorgungshypothese bis hin zur Auswertung und Fortschreibung des Unterstützungsprozesses. Das Seminar verbindet rechtliche Grundlagen mit praxisnahen Methoden und richtet sich an Berufsbetreuer:innen, Vereinsbetreuer:innen, Mitarbeitende von Betreuungsbehörden sowie Fachkräfte aus dem sozialen Bereich, die ihre Betreuungsarbeit strukturierter, transparenter und personenzentrierter gestalten möchten.
- Berufsbetreuende gewinnen
Der Bedarf an qualifizierten Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern wächst kontinuierlich. Gleichzeitig steigen durch Registrierungspflichten, Sachkundeanforderungen und strukturelle Veränderungen die Hürden für den Berufseinstieg. Für Betreuungsbehörden bedeutet dies: Die Gewinnung geeigneter Berufsbetreuer wird zunehmend zu einer strategischen Kernaufgabe. Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von Betreuungsbehörden, die mit der Akquise, Beratung, Prüfung und Begleitung angehender Berufsbetreuer befasst sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es gelingen kann, geeignete Personen für die berufliche Betreuung zu gewinnen, realistisch zu beraten und qualitätsgesichert in das Registrierungsverfahren zu führen — ohne dabei die Anforderungen des Berufs zu verharmlosen. Neben rechtlichen Grundlagen werden auch kommunikative, strukturelle und strategische Aspekte beleuchtet: Wie spreche ich Interessierte an? Wie bewerte ich Eignung? Wie gestalte ich Verfahren transparent? Und wie baue ich tragfähige Betreuungsstrukturen auf? Das Seminar verbindet rechtliche Orientierung mit praxisnahen Handlungskonzepten für die Behördenarbeit. Arbeitsschwerpunkte 1. Rahmenbedingungen der Berufsbetreuergewinnung Entwicklung des Betreuungsmarktes Fachkräftebedarf und regionale Versorgungsstrukturen Auswirkungen der Betreuungsrechtsreform Rolle der Betreuungsbehörde im Gewinnungsprozess 2. Zugangswege in den Beruf Registrierungsvoraussetzungen nach BtOG / BtRegV Sachkundeanforderungen und Nachweisformen Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit Typische Bewerberprofile 3. Beratungs- und Informationsaufgaben der Behörde Erstberatung Interessierter Realistische Darstellung von Anforderungen und Belastungen Abgrenzung zwischen Information und Steuerung Erwartungsmanagement 4. Eignungsprüfung und Auswahl Prüfkriterien und Beurteilungsmaßstäbe Gesprächsführung im Auswahlprozess Dokumentation und Nachvollziehbarkeit Umgang mit Grenzfällen 5. Strategien zur aktiven Gewinnung Netzwerkaufbau (soziale Träger, Vereine, Berufsgruppen) Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit Nutzung regionaler Strukturen Ansprache neuer Zielgruppen 6. Begleitung im Registrierungsverfahren Verfahrensabläufe strukturieren Unterstützung bei Nachweisen Zusammenarbeit mit Stammbehörden Qualitätssicherung 7. Nachhaltige Zusammenarbeit Aufbau verlässlicher Betreuerstrukturen Fortbildungs- und Unterstützungsangebote Konflikt- und Krisenkommunikation
- Rechtliche Betreuung - Voraussetzungen
Einführung in Aufgaben, Verfahren und Praxis Rechtliche Betreuung betrifft Menschen, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst regeln können – sei es aufgrund von Krankheit, Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen. Doch was bedeutet „Betreuung“ rechtlich tatsächlich? Wer entscheidet was? Und wo liegen die Grenzen? Dieses kostenfreie zweistündige Seminar bietet eine verständliche und praxisnahe Einführung in die Grundlagen der rechtlichen Betreuung. Es richtet sich an Interessierte, angehende oder ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie an Fachkräfte, die einen strukturierten Überblick gewinnen möchten. Im Mittelpunkt stehen: Die gesetzlichen Grundlagen des Betreuungsrechts Voraussetzungen und Ablauf des gerichtlichen Verfahrens Aufgabenbereiche und Grenzen einer Betreuung Rechte und Pflichten von Betreuerinnen und Betreuern Abgrenzung zur Vorsorgevollmacht Einblicke in typische Praxissituationen Dabei wird deutlich: Rechtliche Betreuung bedeutet nicht Entmündigung, sondern Unterstützung unter dem Leitprinzip der Selbstbestimmung. Das Seminar verbindet rechtliche Grundlagen mit anschaulichen Fallbeispielen und bietet Raum für Fragen und Diskussion. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Thema zu gewinnen und zentrale Strukturen des Betreuungsrechts zu verstehen.
- Theaterstücke schreiben
Theater ist die unmittelbarste Form des Erzählens: Figuren stehen einander gegenüber, Worte werden Handlung, und ein Raum genügt, um eine ganze Welt entstehen zu lassen. Doch wie entsteht ein gutes Theaterstück? Wie entwickelt man Figuren, Konflikte und Dialoge, die auf der Bühne lebendig wirken? In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden eine praxisnahe Einführung in die Kunst des Theaterschreibens. Anhand verständlicher Beispiele und kleiner Übungen lernen sie, wie aus einer Idee eine dramatische Situation entsteht und wie Figuren so gestaltet werden, dass sie glaubwürdig miteinander in Konflikt geraten. Das Seminar behandelt die grundlegenden Elemente des Dramas: Aufbau eines Theaterstücks, Entwicklung von Figuren, Gestaltung von Dialogen sowie die Dramaturgie von Szenen. Außerdem wird erläutert, worin sich dramatisches Schreiben von Prosa unterscheidet und welche besonderen Anforderungen die Bühne an Sprache und Handlung stellt. Im Verlauf des Kurses entwickeln die Teilnehmenden eigene kurze Szenen und erhalten praktische Hinweise, wie man eine Idee zu einem vollständigen Stück ausbauen kann. Ziel ist es, ein Gefühl für dramatische Spannung, lebendige Dialoge und klare Bühnenhandlungen zu entwickeln. Der dreistündige Kurs richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger sowie an alle, die bereits schreiben und einmal ausprobieren möchten, wie Geschichten auf der Bühne funktionieren.
- Wie ich Berufsbetreuer werde
Das kompakte Einführungsseminar bietet einen praxisnahen Überblick über den Registrierungsprozess für angehende Berufsbetreuer nach §§ 23 und 24 BtOG. In nur einer Stunde erhalten Interessierte eine klare Orientierung darüber, welche formalen und persönlichen Voraussetzungen für die Aufnahme in das Berufsregister erforderlich sind – und wie sich typische Hürden vermeiden lassen. Im Mittelpunkt steht der Antrag auf Registrierung: Welche Angaben sind erforderlich, wie ist der Ablauf gestaltet und worauf achten die Behörden besonders? Ergänzend werden die beizufügenden Unterlagen systematisch vorgestellt – von Führungszeugnis und Auskünften bis hin zu Nachweisen über geordnete wirtschaftliche Verhältnisse. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Beurteilung von Zuverlässigkeit und persönlicher Eignung. Anhand praxisnaher Beispiele wird erläutert, welche Kriterien hier zugrunde gelegt werden und wie diese im Einzelfall bewertet werden können. Dabei wird auch deutlich, dass nicht allein Papier entscheidet, sondern stets ein Gesamtbild der Person entsteht. Abschließend behandelt das Seminar die Anforderungen an die Sachkunde: Welche Kenntnisse sind erforderlich, wie können diese nachgewiesen werden und welche Wege stehen Interessierten offen, um die notwendige Qualifikation zu erwerben oder anerkennen zu lassen. Das Seminar richtet sich an alle, die eine Tätigkeit als Berufsbetreuer in Betracht ziehen und sich einen fundierten, verständlichen und zugleich praxisorientierten Einstieg in das Registrierungsverfahren wünschen.
- Wenn der rechtliche Betreuer verhindert
Wenn rechtliche Betreuerinnen und Betreuer vorübergehend oder plötzlich ausfallen, stellt sich in der Praxis schnell eine entscheidende Frage: Wer übernimmt die notwendigen Aufgaben – und auf welcher rechtlichen Grundlage? Gerade bei Krankheit, Urlaub, Überlastung oder unerwarteten Notfällen entstehen häufig Unsicherheiten im Umgang mit Fristen, Behörden, Banken, Einrichtungen oder medizinischen Entscheidungen. Das Seminar vermittelt praxisnah und verständlich, welche Vertretungsmöglichkeiten im Betreuungswesen bestehen und wo deren rechtliche Grenzen liegen. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen der Vertretung, typische Organisationsformen in der Praxis sowie Handlungsmöglichkeiten bei kurzfristiger oder längerfristiger Verhinderung eines Betreuers. Behandelt werden unter anderem kollegiale Vertretungslösungen, organisatorische Modelle in Betreuungsvereinen und Behörden, die Rolle des Betreuungsgerichts sowie Fragen der Haftung, Schweigepflicht und des Datenschutzes. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird aufgezeigt, welche Probleme im Alltag besonders häufig auftreten – etwa bei Fristsachen, Kontozugriffen oder medizinischen Angelegenheiten – und wie sich diese vorausschauend vermeiden lassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau eines funktionierenden Vertretungs- und Notfallkonzeptes. Die Teilnehmenden erhalten praktische Hinweise dazu, wie Aktenführung, Fristenmanagement, Vollmachten und interne Abläufe so organisiert werden können, dass auch in Ausnahmesituationen handlungsfähig geblieben wird. Das Seminar richtet sich an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer, Vereinsbetreuer, Mitarbeitende von Betreuungsbehörden sowie alle, die sich mit rechtlicher Betreuung und deren organisatorischen Herausforderungen beschäftigen. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit Vertretungssituationen zu gewinnen und praxistaugliche Lösungen für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.
- Rechtliche Betreuung und das Umgangsrech
Das Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Bedeutung des Umgangsrechts im Kontext der rechtlichen Betreuung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten sich für rechtliche Betreuer ergeben, wenn der Aufgabenkreis „Umgangsrecht“ betroffen ist. Ausgehend von den gesetzlichen Grundlagen werden die wesentlichen Begriffe und Abgrenzungen erläutert, insbesondere das Verhältnis von Umgangsrecht, elterlicher Sorge und betreuungsrechtlicher Vertretung. Die Teilnehmenden erhalten einen klaren Überblick darüber, unter welchen Voraussetzungen der Aufgabenbereich „Umgang“ relevant wird und welche Rolle der Betreuer im Zusammenspiel mit Gerichten, Angehörigen und Institutionen einnimmt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung: Wie kann der Betreuer Umgangskontakte organisieren, begleiten oder auch begrenzen? Welche Bedeutung haben der Wille und das Wohl der betreuten Person? Und wie lassen sich Konflikte zwischen Beteiligten sachgerecht und deeskalierend bearbeiten? Darüber hinaus werden typische Spannungsfelder beleuchtet, etwa der Konflikt zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedürfnis oder die Frage nach den Grenzen der Betreuerbefugnisse. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten entwickelt und reflektiert. Das Seminar richtet sich an rechtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie an Fachkräfte im Betreuungswesen, die ihre Kenntnisse im Bereich Umgangsrecht vertiefen und mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Praxissituationen gewinnen möchten.
- Kurzgeschichten schreiben
Die Kurzgeschichte ist die Königsdisziplin der Verdichtung. Auf wenigen Seiten entsteht eine Welt, ein Konflikt, ein Moment von Erkenntnis – oft leise, manchmal explosiv, immer präzise. In dieser vierteiligen Seminarreihe lernen die Teilnehmenden, wie starke Kurzgeschichten aufgebaut sind, wie Figuren mit wenigen Strichen lebendig werden und wie man Spannung ohne Umwege erzeugt. Der Schwerpunkt liegt auf praktischem Schreiben, gemeinsamer Analyse und konstruktivem Feedback. Das Seminar richtet sich an Einsteiger*innen wie auch an Fortgeschrittene, die ihre erzählerische Präzision schärfen möchten.
- Sozialrecht - Sozialstaat im Überblick
Der Sozialstaat bildet eine der tragenden Säulen der deutschen Verfassungsordnung. Er prägt Gesetzgebung, Verwaltungshandeln und Rechtsprechung gleichermaßen und wirkt unmittelbar auf die Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger ein. Für Fachkräfte im sozialen, verwaltungsrechtlichen oder beratenden Kontext ist ein fundiertes Verständnis seiner Grundlagen daher unverzichtbar. Dieses zweistündige Seminar vermittelt kompakt, verständlich und praxisnah die wesentlichen Strukturen, Prinzipien und Funktionsweisen des Sozialstaates in Deutschland. Neben historischen Entwicklungslinien werden insbesondere die verfassungsrechtlichen Grundlagen sowie die konkrete Ausgestaltung im Sozialleistungssystem beleuchtet. Ziel ist es, den Sozialstaat nicht nur als abstraktes Staatsprinzip, sondern als handlungsleitenden Rahmen für Verwaltungspraxis, Beratung und Einzelfallentscheidungen zu begreifen. Arbeitsschwerpunkte des Seminars Der Sozialstaat im Verfassungsgefüge Sozialstaatsprinzip nach Art. 20 und 28 GG Verhältnis zu Rechtsstaat und Demokratieprinzip Menschenwürde und Existenzsicherung Historische Entwicklungslinien Von der Armenfürsorge zur Sozialversicherung Bismarcksche Sozialgesetzgebung Ausbau zum modernen Leistungsstaat Systematik des Sozialleistungssystems Überblick über die Sozialgesetzbücher (SGB I–XII) Versicherungs-, Versorgungs- und Fürsorgesysteme Nachrang- und Subsidiaritätsprinzip Zugang zu Sozialleistungen Anspruchsvoraussetzungen Antragserfordernisse Mitwirkungspflichten Existenzsichernde Leistungen im Überblick Grundsicherung für Arbeitsuchende Sozialhilfe Abgrenzungsfragen und Schnittstellen Praxisrelevanz für Beratung und Verwaltung Fallsteuerung im Hilfesystem Zuständigkeitsklärung Typische Problemlagen aus der Praxis Methodik Fachlicher Impulsvortrag Praxisbeispiele Interaktive Austauschphasen Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion Zielgruppe Fachkräfte aus Sozialverwaltung, Betreuungswesen, Beratungsstellen, Sozialdiensten sowie alle Interessierten, die ein strukturiertes Grundverständnis des Sozialstaates erwerben oder auffrischen möchten.
- Workshop Registrierung Berufsbetreuer
Die Workshop-Reihe bietet einen kompakten und praxisorientierten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Registrierung von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern. Im Fokus stehen neue Urteile, relevante Einzelfälle sowie rechtliche und fachliche Erkenntnisse, die für die tägliche Praxis von Bedeutung sind. An jedem letzten Mittwoch im Monat (ausgenommen Sommerferien) werden ausgewählte Themen verständlich aufbereitet, gemeinsam eingeordnet und diskutiert. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, rechtliche Anforderungen klar zu vermitteln und Raum für Austausch sowie kollegiale Reflexion zu schaffen. Die Workshops richten sich an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer sowie alle, die mit Fragen der Registrierung und Qualitätssicherung befasst sind und ihr Wissen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand halten möchten.
- Workshop Registrierung Berufsbetreuer
Die Workshop-Reihe bietet einen kompakten und praxisorientierten Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Registrierung von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern. Im Fokus stehen neue Urteile, relevante Einzelfälle sowie rechtliche und fachliche Erkenntnisse, die für die tägliche Praxis von Bedeutung sind. An jedem letzten Mittwoch im Monat (ausgenommen Sommerferien) werden ausgewählte Themen verständlich aufbereitet, gemeinsam eingeordnet und diskutiert. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken, rechtliche Anforderungen klar zu vermitteln und Raum für Austausch sowie kollegiale Reflexion zu schaffen. Die Workshops richten sich an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer sowie alle, die mit Fragen der Registrierung und Qualitätssicherung befasst sind und ihr Wissen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand halten möchten.
- Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII
Dieses Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII und richtet sich an Fachkräfte, Einsteigerinnen und Einsteiger sowie alle, die mit sozialrechtlichen Fragestellungen arbeiten. Teilnehmende erhalten eine verständliche Einführung in die Struktur und Zielsetzung der Sozialhilfe sowie in die zentralen Leistungsbestandteile der Hilfe zum Lebensunterhalt. Im Fokus stehen insbesondere der Regelbedarf, Mehrbedarfe, die Kosten der Unterkunft und Heizung sowie die Anrechnung von Einkommen und Vermögen. Neben den gesetzlichen Grundlagen werden typische Praxisfragen, Abgrenzungen zu anderen Leistungen und grundlegende Berechnungsprinzipien erläutert. Ziel des Seminars ist es, ein sicheres Verständnis für Anspruchsvoraussetzungen und Leistungsbestandteile zu entwickeln und die Regelungen des SGB XII in der täglichen Praxis korrekt anwenden zu können. Behandelte Themen: Grundlagen und Systematik der Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) Regelbedarf und seine Zusammensetzung Mehrbedarfe und besondere Lebenssituationen Kosten der Unterkunft und Heizung Einkommen und Vermögen – Grundsätze der Anrechnung Überblick über typische Praxisfälle und Berechnungslogik



