
Betreuung - Wunsch, Wille und Wohl
„Wunsch, Wille, Wohl – Betreuung zwischen Selbstbestimmung und Verantwortung.“
Freie Plätze
Beschreibung
Mit der Reform des Betreuungsrechts ist die Orientierung am Wunsch und Willen der betreuten Person in den Mittelpunkt gerückt. Doch wie sind diese Begriffe rechtlich einzuordnen? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie verhält sich der Schutzgedanke des „Wohls“ dazu? Das Seminar beleuchtet die gesetzlichen Grundlagen und die aktuelle Rechtsprechung zum Verhältnis von Wunsch, natürlichem Willen, freiem Willen und objektivem Wohl. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird herausgearbeitet, wie Betreuerinnen und Betreuer, Behörden und Gerichte in konfliktträchtigen Situationen rechtssicher entscheiden können. Im Fokus stehen dabei die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutzverantwortung sowie die Frage, wie der Wille zuverlässig ermittelt und dokumentiert wird. Inhalte Gesetzliche Verankerung von Wunsch und Wille Abgrenzung: natürlicher Wille – freier Wille – mutmaßlicher Wille Bedeutung des Wohls im reformierten Betreuungsrecht Grenzen der Wunschbefolgung Konfliktlagen in der Praxis Dokumentation und Begründung von Entscheidungen Fallbesprechungen und Diskussion Ziel des Seminars Die Teilnehmenden gewinnen: rechtliche Klarheit im Umgang mit Wunsch und Wille Sicherheit in schwierigen Abwägungsentscheidungen Argumentationsstärke gegenüber Gericht und Beteiligten Sensibilität für die ethische Dimension betreuungsrechtlicher Entscheidungen


Bevorstehende Sessions
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Imkenrade 15G, 23898 Sandesneben, Germany