
Betreuungsvermeidende Hilfen, Abgrenzung
Abgrenzung zwischen rechtlicher Betreuung und Sozialleistungen - wer macht was?
Freie Plätze
Beschreibung
Nicht jede Krise erfordert rechtliche Betreuung. Und nicht jede Hilfe darf so weit gehen, dass sie Selbstständigkeit ersetzt. Dieses Seminar widmet sich einem Bereich, der oft im Schatten formaler Zuständigkeiten liegt: betreuungsvermeidende Hilfen. Es geht um die Frage, wann Unterstützung notwendig ist – und wann sie bereits zu weit greift. Im Zentrum steht die klare Abgrenzung zur rechtlichen Betreuung. Welche Voraussetzungen müssen vorliegen? Wo beginnt die Verantwortung des Gerichts, wo endet die der sozialen Arbeit? Und vor allem: Welche Möglichkeiten bestehen, Menschen zu stabilisieren, ohne ihre Eigenverantwortung zu unterlaufen? Anhand praxisnaher Konstellationen werden typische Grenzfälle sichtbar gemacht. Das Seminar zeigt, wie Hilfen so gestaltet werden können, dass sie Orientierung geben, ohne zu ersetzen – und wie Fachkräfte ihre eigene Rolle dabei klar bestimmen. Ein besonderer Fokus liegt auf der professionellen Abgrenzung: Wie viel Nähe ist notwendig, wie viel Distanz ist geboten? Und woran erkennt man den Punkt, an dem Unterstützung in Stellvertretung kippt? Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die Verantwortung tragen – und dabei die Selbstständigkeit der ihnen anvertrauten Menschen nicht aus dem Blick verlieren wollen.


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Imkenrade 15G, 23898 Sandesneben, Germany