top of page

Einwilligungsvorbehalt nach § 1825 BGB

Den Einwilligungsvorbehalt rechtssicher anwenden

Beginnt am: 2. Dez.
34 Euro
Online

Freie Plätze


Beschreibung

Der Einwilligungsvorbehalt gehört zu den rechtlich sensibelsten Instrumenten im Betreuungsrecht. Er greift tief in die Handlungsfreiheit eines Menschen ein und darf deshalb nur unter engen gesetzlichen Voraussetzungen angeordnet werden. Gleichzeitig kann er in bestimmten Situationen notwendig sein, um erhebliche Vermögensgefährdungen oder selbstschädigendes Verhalten zu verhindern. Das Seminar vermittelt praxisnah die Voraussetzungen, Grenzen und Wirkungen des Einwilligungsvorbehalts nach § 1825 BGB. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wann ein Einwilligungsvorbehalt überhaupt zulässig ist, welche Anforderungen Gerichte beachten müssen und welche konkreten Auswirkungen sich für betreute Personen, rechtliche Betreuer, Behörden und Vertragspartner ergeben. Behandelt werden unter anderem: die gesetzlichen Voraussetzungen des § 1825 BGB, das Spannungsverhältnis zwischen Schutzauftrag und Selbstbestimmung, typische Fallkonstellationen aus der Praxis, Reichweite und Grenzen des Einwilligungsvorbehalts, Auswirkungen auf Verträge, Bankgeschäfte und Alltagsentscheidungen, gerichtliche Verfahren und aktuelle Rechtsprechung, die Rolle von Betreuern, Betreuungsbehörden und Gerichten, Möglichkeiten milderer Mittel und Alternativen. Anhand praxisnaher Beispiele werden typische Problemfelder und Abgrenzungsfragen diskutiert. Ziel des Seminars ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit diesem eingriffsintensiven Instrument zu gewinnen und die gesetzlichen Vorgaben rechtssicher und verhältnismäßig umzusetzen. Das Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeitende von Betreuungsbehörden, rechtliche Betreuerinnen und Betreuer, Mitarbeitende sozialer Dienste sowie alle Interessierten im Betreuungswesen.


Bevorstehende Sessions


Kontaktangaben

Imkenrade 15G, 23898 Sandesneben, Germany


bottom of page